Viele können es kaum erwarten, die 50 Stunden nach Scheinerhalt voll zu kriegen. Denn dann winkt die Kunstflugpappe! Für die einen Piloten ist es die Möglichkeit endlich beim Fliegen grenzenlos Spaß haben zu können, für andere der Start in eine faszinierende neue Form des Fliegens mit dem nötigen Schuß Adrenalin.
Bei uns erfolgt die Ausbildung auf der »DG 505.
Die Ausbildung besteht aus:
In ihr werden die Themen behandelt:
Darauf folgt die Bodeneinweisung, in der alle Sicherheitsrelevanten Dinge besprochen werden, die das Fluggerät und den Piloten betreffen. Danach kann es losgegen mit der:
Endlich kann es losgehen! Ziel ist es, daß der Pilot das Flugzeug in allen Fluglagen sicher beherrscht und nie den Überblick über die aktuelle Position verliert. In der Kunstflugausbildung werden folgende Figuren gelehrt:
Hier wird der Langsamflug, Sackflug, das Abkippen und das Trudeln sowie das Beenden dieser Flugzustände geübt.
Für ungeübte und Neulinge eine schwere Übung, da bei vielen am Anfang die Orientierung völlig verloren geht. Hier wird auch der Kurvenflug im Rücken erlernt.
Mit die bekannteste und älteste Kunstlugfigur. Das Ziel ist hier, einen perfekten runden Looping zu fliegen.
Hier dreht sich das Flugzeug einmal ganz um die Längsachse. Die »Rolle kann mit vielen anderen Figuren kombiniert werden.
Der »Turn, richtig geflogen, zählt zweifellos zu den schwierigsten Flugfiguren.
Beim Abschwung ist eine halbe Rolle von Normal- in Rückenlage mit einem Halben Looping kombiniert.
Beim »Aufschwung wird im Gegensatz zur Rollenkehre zuerst der Überschlag geflogen. Diese Figur ist auch unter dem Namen „Immelmann” bekannt.
Die Steilkreise werden mit ungefähr 60° Querneigung geflogen. Der Kurvenslip stammt noch aus Zeiten der Lo 100, die keine Landehilfen besitzt. Er sollte jedoch auch bei modernen Kunstflugzeugen beherrscht werden.
Die praktische Kunstflugprüfung wird nach der abgeschlossenen und bestätigten Flugausbildung und theoretischer Einweisung durch ein von der Zulassungsbehörde beauftragtes Prüfungsmitglied abgenommen.
Sehr ausfürliche Informationen zur Segelkunstflugausbildung stellt der DAeC unter folgendem Link bereit (PDF-Datei):
Empfehlungen für die Ausbildung im Segelkunstflug (Stand 1988)