Unsere Heimat

Partner des Luftsports

Hermann-Vöchting-Gymnasium Blomberg
Blomberg Marketing
Stadt Blomberg
Förderer des Luftsports

Elektro-Stock
Volksbank Ostlippe eG
RATZ-Fahrzeugteile

Streckensegelflug

freier Luftraum über Blomberg!

In der Mitte von Deutschland gelegen eröffnen sich gerade nach Süden und Osten große Gebiete mit sehr wenig Luftraumbeschränkungen. So ist der Weg frei in die thermisch sehr guten Gebiete Sauerland, Siegerland, Thüringer-Wald und Harz. In Kombination sind große Dreiecksflüge möglich, z.B. erst ins Sauerland, dann zum Thüringer Wald und zurück. Hier sind bis zu 700km möglich. Genauso geht es erst in den Thüringer Wald, dann in den Harz und zurück. Hier lassen sich Dreiecke bis 600km fast ohne Luftraumhindernisse bewältigen. Auch Richtung Nordosten und Südosten ist kein größeres Hindernis im Weg. Nach Norden/Nordosten können Strecken um Hannover gelegt werden, was die Nutzung der Heide ermöglicht. Auch hier eröffnen sich Streckenmöglichkeiten von 600km. Als Ziel-Rückkehr bietet sich die Strecke nach Südosten an, hier geht es nach dem Thüringer Wald nahtlos weiter in das fränkische Bergland. Es folgen ein paar Standardstrecken als Beispiel:

18.08.2009 499 km FAI: Blomberg-Suhl-Aschersleben-Blomberg

Blomberg_Suhl_Aschersleben_Blomberg 499 km FAI

Nach dem Start geht es direkt ans Mörth, 2km vom Platz gelegen. Hier gibt es am Morgen die ersten Aufwinde. Dann geht es dem Wesergebirge folgend zum Reinhardswald, an Kassel vorbei zum Kaufunger Wald. Am Hohen Meissner kann nochmal richtig Höhe gemacht werden bevor es über Eschwege nach Eisenach geht. Hier beginnt der Einstieg in den Thüringer Wald bis zur Wende in Suhl. Je nach thermischer Entwicklung geht es nun wieder zurück bis Eisenach und dann nach Nordosten oder aber wie in diesem Fall durch das Thüringer Becken hindurch, über den Kyffhäuser in den Ostharz. Hier geht es wieder hoch hinauf, der Abstecher zur Wende Aschersleben und der wiedereinstieg in den Harz sind problemlos möglich. Dem Harz nach Westen folgend geht es über den Brocken wieder Richtung Blomberg. Oft reicht die Höhe in Osterode schon für den Endanflug, andernfalls bringt der Abends von der Sonne angestrahlte Ith die letzte Höhe für den Erfolgreichen Endanflug.

26.06.2010 550 km FAI: Blomberg-Ailertchen-Suhl-Blomberg

Blomberg-Ailertchen-Suhl-Blomberg 550 km FAI

Nach dem Start geht es dem Eggegebirge folgend zunächst nach Süden. Hier ist die TMZ Paderborn zu beachten. Ab Warburg beginnt dann der Weg nach Südwesten. Dem Sauerland und Siegerland folgend geht es durch thermisch gutes Gebiet bis zur Wende in Ailertchen. Von dort auf striktem Ostkurs über Gießen und Fulda in die Röhn. Hier ist mit wenig Umweg ein Abstecher zur Wasserkuppe möglich. Weiter geht es direkt in den Thüringer Wald zur Wende in Suhl. Von dort dann wieder dem Thüringer Wald folgend nach Nordwesten. Die Standardstrecke führt dann über den Meissner, Kaufunger und Reinhardswald in den Solling und von dort nach Blomberg. Beim dargestellten Flug trocknete es von Nordosten strark ab, dehalb die Alternative durch das Hessische Bergland und direkt über Kassel-Calden zurück nach Blomberg. Gerade diese Dreicke nach Süden lassen sich fast beliebig erweitern oder verkürzen. Unter Meidung vom Luftraum Frankfurt sind Dreiecke bis 700km möglich.

18.07.2010 500 km FAI: Blomberg-Stendal-Bad Frankenhausen-Blomberg

Blomberg-Stendal-Bad Frankenhausen-Blomberg 500 km FAI

Blomberg-Stendal-Bad Frankenhausen-Blomberg 500 km FAI

Nach dem Start geht über Bad Pyrmont Richtung Nordosten. Die Weser und der Ith wérden überquert. Es geht vorbei an Hildesheim und Braunschweig. In Wolfsburg wird dann das VW Werk überflogen. Über dem thermisch guten Sandboden wird dann Stendal erreicht, von wietem Sichtbar mit seiner langen Betonpiste. Nach der Wende geht es Richtung Süden vorbei an Magdeburg bis Aschersleben, wo der Einstieg in den Ostharz beginnt. Ist dieser Überquert geht es zur Wende nach Bad Frankenhausen. Von hier geht es entweder zurück zum Harz und über den Brocken nach Blomberg zurück, oder wie in diesem Fall Südlich des Harzes über Duderstadt unf Northeim in den Solling. Hier kann dann die Höhe für den Endanflug geholt werden, oder wie in diesem Fall noch eine kleine Erweiterung angehangen werden.

29.05.2004 650 km Zielrück: Blomberg-Steinwald-Blomberg

Blomberg-Steinwald-Blomberg 650 km Ziel-Rück

An diesem Beispiel kann man sehen wie gut sich Richtung Südosten ein thermisch aktiver Höhenzug an den nächsten reiht: Besonders bei Südostlagen bilden sich hier lange Aufreihungen oder gar Konvergenzen die für hohe Geschwindigkeiten und weite Strecken genutzt werden können. Nach dem Start geht es wieder direkt ans Mörth. Dann geht es dem Wesergebirge folgend zum Reinhardswald, an Kassel vorbei zum Kaufunger Wald. Dannfolgt der Hohen Meissner. Vorbei am Dornberg geht es weiter nach Eisenach. Hier beginnt der Einstieg in den Thüringer Wald. Der hier häufig auftredenden Konvergenz folgend geht es immer weiter nach Südosten. So geht dann der Thüringer- in den Frankenwald über, dann folgt das Fichtelgebirge. Hier wurde in diesem Fall etwas südöstlich von Bayreuth gewendet und es geht die gleiche Strecke zurück. Es ist aber auch denkbar einfach weiterzufliegen, es folgen ja noch der Oberpfälzer- und der Bayrische Wald. Auf dem Rückweg werden gegen Abend die Hänge der Höhenzüge gut von der Sonne angestrahlt, eine Heimkehr ist so gut möglich. Sollte es doch mal knapp werden liegen auf dem gesamten Rückweg die Flugplatze dicht an dicht, eine Aussenlandung läßt sich so fast immer vermeiden.