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Jugendvergleichsfliegen Bundesausscheid in Boberg, Hamburg

Startaufstellung

Startaufstellung am Morgen

Felix hatte sich also in »Goch für den Bundessausscheid qualifiziert! Man könnte nun selbstlobend auch sagen: „Ja klar, natürlich, hat doch jeder mit gerechnet!”, aber die Freude war totzdem riesig! Entsprechend konnte man den anstehenden Bundesausscheid kaum erwarten! Als es dann soweit war, kamen leider erst einmal unerwartete Probleme auf. Der Termin des Bundesausscheids war leider für Viele durch berufliche und andere Verpflichtungen ziemlich unpassend. Der Schock: die Teilnahme drohte an einer fehlenden Mannschaft zu scheitern! Walter und Robert boten sich glücklicher Weise dann doch kurzfristig als Fahrer an, die Teilnahme war also nun gesichtert! Mit einem, zugegeben, mit vier Köpfen relativ mageren Team (Felix, Walter, Robert, Florian), fuhren wir bei bestem Wetter gen Hamburg, im Schlepptau wieder unsere DG 101 G.

Felix Brennenstuhl

Felix Brennenstuhl

In Hamburg ging erstmal alles seinen schon bekannten Weg: Hängerplatz suchen, Einweisungsstarts machen, Zelte aufbauen, Verpflegungsscheine und eigene Getränke kaufen. Die erste Überraschung: die »Kammermärklerhatten sich offensichtlich auch qualifiziert, besonders Walter traf alte liebgewonnene Bekannte wieder…Zum Wettbewerbsverlauf an sich gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Felix zog wie gewohnt souverän sein Programm durch, flog konstante Leistung und leistete sich keine Patzer. Schon früh stand fest, dass man es hier wenigstens in das obere Drittel im Teilnehmerfeld schaffen wird. Unter dem ganzen Holz fiel unsere DG 101 G mit ihrer ästhetischen

Seitliches Einparken

Seitliches Einparken

Schönheit natürlich sofort auf. Ständig kamen Neugierige zum Flugzeug, zeigten sich erstaunt über die sportliche Haubenkonstruktion und waren nach dem Probesitzen umso begeisterter. Sie macht eben einen schlanken Fuß unsere DG, also genau das richtige für Felix auf bundesweiter Bühne! Natürlich gab es auch wieder einiges Amüsantes zu sehen. Zu erwähnen wäre da z.B. das Wettbewerbskennzeichen einer K-8 („ÖÜ”), oder das Umparken einer K-18: aufgrund eines Fehlers des Einweisers musste die K-18 das Seil wechseln, stand aber mitten in der Startaufreihung, Rangieren also unmöglich. Die Mannschaft war allerdings goß genug, und so trugen sie ihr Flugzeug einfach in die Lücke auf der anderen Seite.

Dösen in der Abendsonne

Dösen in der Abendsonne

Am Abend folgte dann erstmal die große Party. Nachdem der erste Schock über die Biermarke überwunden war („Holsten knallt am dollsten”), die ausgefallene Kühlung der Zapfanlange aber als nicht mehr hinnehmbar angesehen wurde, versüßten Cocktails die Party. Aber alles halb so schlimm, die technische Panne wurde behoben und die Party war wirklich super! Entsprechend gut schlief man dann nach einen anstrengenden Tag und langer Nacht und schaffte es dann gerade noch zum Frühstück vor der Siegerehrung.

Passt!

Passt!

Hier wurde es spannend! Die Nervosität stieg besonders an, als sich die Siegerehrung gefährlich den besten Zehn näherte. Felix blieb hier wie immer erstaunlich cool und ließ sich nicht aus der Fassung bringen, es waren eher die anderen drei der Mannschaft, die unruhig auf der Bank herumrutschten. Um es kurz zu machen: Felix erreichte den 9. Platz! Das Ziel, unter die besten zehn zu kommen wurde also erreicht! Erstplatzierter war übrigens der Jüngste des Teilnehmerfeldes, ein Vierzehnjähriger mit einer ASK-13. Ihm gönnte man natürlich besonders den Sieg.

Stolz fuhren wir nach Hause. Bundesausscheid, das war mal wieder was! Und wir freuen uns schon auf das Jugendvergleichsfliegen 2006…

Alle Piloten nach der Siegerehrung: Alle Piloten