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Hier können Sie in der Presse veröffentlichte Artikel der LSG Lippe-Südost e.V. online nachlesen. Über die Archivübersicht auf der rechten Seite lassen sich die Veröffentlichungen zeitlich zuordnen.

Modellflug-Jet-Meeting am 08. und 09. Oktober

Modelle vor dem Start

Die Sonne steht schon tief über den Flugplatz Blomberg Borkhausen. Bunt färben sich die Blätter. Ein angenehmes Licht umhüllt die Gebäude. Die Schatten werden länger. Morgendliche Nebel aus dem nahen Wald ziehen langsam und bedächtig über den Platz. Der Herbst zeigt sich noch mal von der schönen Seite. Es war eine erfolgreiche Saison für uns Piloten. Bestandene Prüfungen, fantastische Flugstunden und nicht zu vergessen die gemütlichen Abende nach Abschluss der Flugtage. Es zieht Ruhe ein auf dem Flugplatz. Noch fehlt was, um einer Flugsaison den krönenden Abschluss zu geben. Jet-Meeting ist das Stichwort. Handwerkliches Können in hoher Kunst und Form.

Auch in diesem Jahr soll wieder ein Treffen von Modellbau begeisterten Piloten auf dem Flugplatz der LSG Lippe-Südost e. V. stattfinden. Da ist es wieder. Das Brummen von Modellmotoren, der Geruch von Kerosin, das Aufheulen der Strahlturbinen. Die respektvollen Blicke der Gäste über so viel handwerklichem, technischem Geschick und fliegerischem Können. Ein Modell so genau im Detail zu bauen ist die eine Sache. In die Luft zu bekommen und heil am Boden zur Landung zu bringen eine andere Sache. Schön sind sie anzusehen die Flugmodelle. Fliegerische Geschichte wird uns Gästen nah gebracht. Technischer Wandel im Verlauf der Zeit. Doch genug geschwärmt. Schauen sie einfach vorbei am 08. und 09. Oktober 2011 auf dem Flugplatz Blomberg Borkhausen zur Flugschau 2011. Seien sie unsere Gäste.

Sie werden uns am 08./09.10 besuchen? Zeigen Sie es uns auf Facebook!

Jetmodell im Flug

Weitere Infos:

Pressemitteilung zum Sommerfest 2011

Blomberg – eine kleine Stadt, die auch einen Flugplatz hat – Flugplatz-Info!

Das jährliche Sommerfest der Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost e.V. zählte in der Vergangenheit immer zu den Höhepunkten im Vereinsgeschehen und und bot gleichzeitig gute Gelegenheit zur Außendarstellung und Präsentation des Flugsportes. Für die Bevölkerung Blombergs und Umgebung war diese Veranstaltung immer ein besonderer Anziehungspunkt.

Leider sind die Auflagen für Veranstaltungen wie ein Sommerfest in der gewohnten Art und Weise und in dem bisherigen Umfang mit Flugvorführungen hinsichtlich der Sicherheit für Besucher und Teilnehmer derart gestiegen, dass die Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost e.V. sich dafür entschieden hat, in diesem Jahr kein Sommerfest im bisher erlebten Stil durchzuführen.

Das bedeutet nicht, dass kein normaler Flugbetrieb auf dem Sonderlandeplatz Blomberg-Borkhausen stattfinden wird. Im Gegenteil, es besteht natürlich auch am 03. und o4. September (wie an allen anderen Flugbetriebstagen) Gelegenheit, sich die Einrichtungen und den Flugbetrieb anzusehen und einen Rundflug mit den Segelflugzeugen und Motorseglern des Vereins zu wagen. Es gilt das Motto „Flieg mit uns, weil es ein Erlebnis ist“. Jeder Interessent und Gast ist also auf dem Flugplatz gern gesehen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost e.V. wird nach jetzigem Stand das Modellflug-Jet-Meeting am 08. und 09. Oktober dieses Jahres auf jeden Fall durchführen.

 

Vom Schnupperkurs zur A-Prüfung, ein gelungener Osterlehrgang

Gratulation zum ersten Alleinflug: Cedric Völkel (links) und Guido Völkel (mitte)

Wenn der Vater mit dem Sohne das Fliegen anfängt.
Zwei unterschiedliche Altersstufen, gegensätzliche Charaktere. Der Eine jung und flippig, der Andere erwachsen und verantwortungsbewusst. So sind Guido und Cedric Völkel. Beide absolvierten die A-Prüfung am Ende des Osterlehrganges 2011.
Die Fluglehrer haben entschieden: Der Schüler hat genug Erfahrung um die Prüfung ablegen.
Dann fliegt der Flugschüler das erste Mal allein.
Die Ausbilder stehen am Start und verfolgen jede Flugbewegungen ihrer Schüler.
Vom Start zum Flug am Himmel bis zur Landung. Der Pilot ist jetzt in diesen Momenten auf sich allein gestellt. Ein erhabenes Gefühl. Vergessen der nicht immer einfache Anfang, so mancher Rückschlag oder holprige Landung.
„Immer noch nicht gut, das kannst du besser, du musst an dir arbeiten, oh was stellst du nun schon wieder an!“ Worte vom Fluglehrer in der Ausbildung. Das zählt alles in diesem Augenblick nicht mehr. Die Gedanken gelten ganz dem Flug, ja dem Flug und den ersten drei Starts allein.
Wie heißt es so schön? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Man sieht es Guido und Cedric an. Ein Lächeln mit viel Stolz. Ja, das sollen sie auch. Ein Glückwunsch von den Vereinskameraden. Ein Strauß gesammelt von der Kameradin Bianca Starke. Natürlich nur Wildwachsendes. Brennnesseln und andere wohltuende stachlige Kräuter. Der Segelflieger ist eben ein Mensch im Einklang mit der Natur.

Teilnehmer des Osterlehrgangs 2011 vor dem Schulungsdoppelsitzer

Jetzt geht die Ausbildung weiter. Da ist noch die B- und C- Prüfung, dann die Prüfung zur Pilotenlizenz. Ein großes Stück von der Ausbildung ist gemeistert.
Das war ein gelungener Abschluss des Osterlehrgangs 2011 auf dem Flugplatz Blomberg-Borkhausen. Der nächste große Lehrgang ist in Planung. Sommerlehrgang 2011 im August.
Geschult wird nicht nur in den Ferien.
Auch an den Wochenenden geht sie weiter, die Pilotenausbildung im Motor und Segelflug auf dem Flugplatz mit der ICAO Kennung EDVF, Blomberg-Borkhausen.

Sportmesse 2011 in Lemgo

Die LSG war auf der Sportmesse in Lemgo vertreten.

Sportmesse 2011 in der Lipperlandhalle in Lemgo. Viele Aussteller rund um den Freizeitsport und Sportartikel waren vertreten.  Die Besucher wurden mit Themen  zu Wasser, Land und Luft angeregt bei den Messeausstellern zu verweilen. Das wunderbare Wochenendwetter rundete die Veranstaltung ab.

Das Freizeitthema Fliegen präsentierten Vereinsmitglieder von der LSG Lippe-Süd Ost [Flugplatz Blomberg Borkhausen] und des Deutschen Aeroclub (DAeC), vertreten durch Matthias Podworny. Mit Bildern über die Fliegerei in der Freizeit bis hin zu kleinen Flugzeug- Hubschraubermodellen wurden die Besucher angelockt. Björn Hase zog die Aufmerksamkeit  durch  sporadische Flugvorführungen mit einem Hubschrauber auf sich.

Vereinsmitglieder erklärten interessierten Besuchern ein Segelflugzeug.

Ein besonderes Highlight vor der Messehalle war das ausgestellte Segelflugzeug Astir CS. Besucher hatten die Möglichkeit im Cockpit des einsitzigen Segelflugzeuges Platz zu nehmen. Fragen über die Segel– und Motorflugausbildung wurden fachkompetent durch Jan und Marek Eichhorn, Frank Tönsmeier,  Dieter Klose und viele andere Motor- und Segelflugpiloten vom Flugplatz Blomberg Borkhausen beantwortet.  Sie gewährten Einblick in die Vielfältigkeit des Flugsports und das Vereinsleben mit seinen vielen Möglichkeiten des kameradschaftlichen Zusammenseins.  So manch kleine (und große) Jungen und  Mädchen träumten für einen Moment Pilot zu sein.

Der Traum vom Fliegen  muss kein Traum bleiben. Die Lösung ist doch recht einfach:

Runter vom Sofa, rein in das Freizeitvergnügen. Auf zu einem Flugplatz des DAeC, den Horizont erweitern, sportlich aktiv sein, Geist und Körper anregen. Nicht zu vergessen neue Freunde gewinnen mit demselben Interesse.

„ Den Menschheitstraum Fliegen “

Ausstellung über Segelflug

Modelle und Bilder im Kulturschuppen

Barntrup. Eine Ausstellung „Segelflugschule Barntrup“ wird am Freitag, 18. März, um 18.15 Uhr im Kulturschuppen eröffnet. Sie zeigt Modelle und Bilder, die Heinz Schnüll gesammelt hat. Der Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost, Horst Weber, wird bei der Ausstellungseröffnung über die Geschichte und Technik des Segelflugs berichten.

Fliegen zu können ist ein uralter Menschheitstraum. Wahr wurde er erst, als es gelang, leistungsfähige und leichte Motoren zu bauen. Aber gerade die Verwendung der Flugmaschinen im Ersten Weltkrieg führte dazu, dass die Sieger dem Deutschen Reich Bau und Betrieb motorgetriebener Flugzeuge verboten. Flugbegeisterte suchten nach einem Ausweg und erfanden schließlich aus der Not heraus den Segelflug. In Barntrup fanden sich genug Flugenthusiasten und ein geeignetes Gelände. Eine Segelflugschule entstand.

Die Ausstellung ist bis zum 3. April mittwochs und samstags von 15 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Quelle: http://www.lz-online.de/lokales/suedostlippe/4315208_Ausstellung_ueber_Segelflug.html

Hörstmaraner baut eigenen Flieger

Lemgo-Hörstmar. Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Das singt Reinhard Mey, und Werner Brinkmeier denkt das auch. Der passionierte Pilot baut sich in Hörstmar seinen eigenen Flieger.

Die Garage ist voll. Voller Werkzeug, voller Baupläne (in englischer Sprache) und voller Leidenschaft und Euphorie. Polizist Werner Brinkmeier im Blaumann hat die Zange im Anschlag. Vor ihm auf dem großen Werkzeugtisch der untere Teil einer der knapp vier Meter langen Aluminium-Tragflächen, die am Ende die Spannweite des Flugzeuges von zehn Metern ausmachen.

Der 54-Jährige bekennt lächelnd: „Der eine baut sich sein Rennauto und ich mir eben meinen Flieger.“ Mit dem „Einen“ meint er den Engländer Peter Wakeham, der einen inzwischen fast startklaren und selbst geschraubten Rennwagen in der Garage stehen hat (die LZ berichtete). Der Lüerdisser und der Hörstmaraner kennen sich von der Rückenschule.

Verkehrsdezernent Brinkmeier greift mit ruhiger Hand zur nächsten Heftnadel, den so genannten Clecos, von denen Hunderte verarbeitet werden müssen, um die Tragfläche zunächst provisorisch zusammen zu setzen. „In der Endmontage werden die Clecos durch Nieten ersetzt“, weiß der Experte, der jetzt den Knopf des in der Garage befindlichen Radios betätigt. „Bei immer wiederkehrenden Arbeiten wird es manchmal hart, dranzubleiben. Das geht nur mit WDR 4, um die Nerven zu beruhigen.“

Auf den Nerven des 54-Jährigen scheint sich seit Anlieferung des 30 000 Teile zählenden Bausatzes mit der Nummer 813 (ohne Motor und Instrumente, versteht sich) so etwas wie Hornhaut gebildet zu haben. Alleine ein halbes Jahr hat er gebraucht, um die Inventarliste abzuarbeiten und nachzuschauen, ob in der fünf Meter langen und knapp zwei Meter hohen Bausatzkiste auch alles drin ist.

Er weiß: „80 Prozent aller bestellten Bausätze werden nicht vom Ersterwerber fertig gestellt. Unter 3000 Arbeitsstunden ist nichts zu machen, ich rechne eher mit 5000.“ Zu den Beweggründen, sich auf das Abenteuer Flugzeugbau einzulassen, meint er locker: „Mein inzwischen pensionierter Kollege Dirk Heuer hat sich bereits drei Flugzeuge gebaut. Das hat mich fasziniert und begeistert.“ Und was kostet der Spaß? „Ein Wohnmobil ist erheblich teurer. Wir sprechen bei diesem zweisitzigen Motorflugzeug eher über die Anschaffung ­eines Mittelklassewagens.“

Harte Geduldsproben und stoische Gelassenheit kennt der Beamte aber nicht nur aus den vielen Stunden in seiner Garage. Für den Traum des Fliegens und den dafür nötigen Flugschein investierte er gut 20 Jahre seines Lebens. Bereits als Junge begeistert sich der Vater von Zwillingen für den Modellbau. Mit seinem ersten Polizistengehalt wechselt der damals 17-Jährige zur „großen“ Fliegerei. Jedoch erst mit 35 erwirbt er die begehrte Pilotenlizenz. „Wir wollten erst heiraten und unser Traumfachwerkhaus renovieren. Da war nur wenig Zeit und Platz für anderes“, erinnert er sich.

So wenig Platz wie jetzt in seiner Garage, in der er mehr als die Hälfte der Teile verarbeitet hat, bevor er sich in rund drei Jahren zur Endmontage auf dem Flugplatz in Blomberg auf­machen will. Ehefrau Petra, die die Garage betritt, lacht: „Es macht ihm Spaß und Freude. Das zählt.“ Der leidenschaftliche Pilot legt die Zange aus der Hand, dreht das Radio ab und verrät am Ende seinen Plan vom grenzenlosen Glück: „Mit meiner Frau in diesem Flieger über die Alpen bei schönem Wetter zu fliegen.“

Quelle: http://www.lz-online.de/lokales/lemgo/4289291_Hoerstmaraner_baut_eigenen_Flieger.html

Blomberger Segelflieger trainiert in Südamerika für Grand Prix

atemberaubende Landschaft in den Anden

Südamerika/Blomberg. Der Blomberger Segelflieger Marcel Reuber hat bei einem Trainingsflug vor wenigen Tagen den knapp 7.000 Meter hohen Berg Aconcagua in Südamerika überflogen. In Chile bereitet sich der Segelflieger der Luftsportgemeinschaft Lippe zurzeit auf den Segelflug-Grand Prix 2011 vor.

Mit einer Höhe von fast 7.000 Metern ist der Aconcagua laut Wikipedia der höchste Berg Südamerikas. „Er bietet an seiner Spitze eine Aussicht, die bis zu 200 Kilometer weit reicht“, schreibt Marcel Reuber in seinem Bericht.

Es sei nur an wenigen Tagen möglich, den Aconcagua zu befliegen, da die Wetterbedingungen dafür selten gut seien, so Reuber, „wenn man es dann letztendlich schafft, ist es doch die größte Genugtuung,
die man als Segelflieger bekommen kann. Die Aussicht ist gigantisch.“

Weitere Informationen zum Segelfliegen, zum Verein oder zu Marcel Reuber unter www.lsg-lippe.de oder www.myblog.de/segelflugreuber

Quelle: http://www.lz-online.de/lokales/blomberg/blomberg/4199958_Blomberger_Segelflieger_trainiert_in_Suedamerika_fuer_Grand_Prix.html
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